iPad Konkurrent WePad. Designed and concepted in Germany

Das Berliner Softwarehaus Neofonie will Apple’s iPad mit seinem neuen Flachcomputer schlagen. Dürfen wir vorstellen – WePad, Tablet PC concepted in Germany.
Das kleine Softwarehaus Neofonie beschäftigt 180 Mitarbeiter. Es will mit einem mobilen Flachcomputer gegen das iPad des US-Riesen Apple antreten. Das wird (hoffentlich) ein spannender Konkurrenzkampf – das exklusive und teure iPad und das etwas weniger spektakuläres aber deutlich günstigere Gerät “concepted in Germany”.
Warum “concepted” und nicht “made in Germany”? Das WePad kommt von 4tiitoo, einem Unternehmen aus München, die Herstellung erfolgt aber, genau so wie bei Apple, bei einem Auftragsfertiger in China. Das WePad soll voraussichtlich ca. €400 kosten und Ende Juni in Deutschland erhältlich sein.
Technische Details von WePad
- Display 11,6-Zoll
- Intel Atom N450 (1,66 GHz)
- 16 oder 32 GByte NAND-Flash Speicher
- zwei USB-Anschlüsse, Kartenleser, SIM Karten Slot, Audio-Out
- Bluetooth 2.1, WLAN Draft-n, optional UMTS Modul (HSDPA)
- optional GPS Modul, Bewegungs- und Lichtsensor
- HDMI Full HD Playback im WePad 3G)
- Applikationen über Wepad Appstore / Android Marketplace
- Lithium-Polymer Akku mit sechs Stunden Laufzeit
- Magnesium-Aluminium Gehäuse / 800g (850g inkl. 3G)
- 288 x 190 x 13 Millimeter
- Stereo-Lautsprecher, integriertes Mikrofon
- 1,3 Megapixel Webcam
WePad hat ein interessantes Finanzierungskonzept. Auf der offiziellen Website sieht man folgendes:
Mit dem WePad erleben Sie Ihre liebsten Zeitungen und Zeitschriften wie im Printformat – plus all die Vorzüge, die das World Wide Web bereithält. Ihre personalisierten Nachrichten kommen in Echtzeit zu Ihnen, erfahrbar für all Ihre Sinne: Artikel lesen, Podcasts hören, Videos schauen. Von Berühren ganz zu schweigen.
Das WePad soll von den Verlagen subventioniert und direkt mit digitalen Magazinen an die Nutzer ausgeliefert werden – so ähnlich wie beim Mobilfunk. Die eigentliche Verkäufe sollen außerdem größtenteils über Verlage erfolgen, so Helmut Hoffer von Ankershoffen, der Chef von Neofonie.
Wir befreien die Verlage aus den Fesseln, die Apple beim iPad aufstellt
– so von Ankershoffen

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